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» Schülerbegegnungen\Saint Jean d'Angely 2004

Im April 2004 hatten wir wieder die Gelegenheit, an einem trinationalen Treffen teilzunehmen, das vom Europäischen Kulturzentrum in Saint Jean d'Angély organisiert und von der Europäischen Union finanziell unterstützt wurde. Gemeinsam mit französischen und spanischen Schülern lebten und arbeiteten wir zwei Wochen zusammen in der restaurierten Abtei von Saint Jean d'Angély. Ein anspruchsvolles Programm erwartete uns, so zum Beispiel Exkursionen nach La Rochelle und auf die Ile Madame, Vorträge und Diskussionen, Workshops und eine Vielzahl anderer kultureller Veranstaltungen, die wir aktiv mitgestalteten. Ausgangspunkt des Treffens waren die drei Religionen Islam, Judaismus und Christentum, die im Verlauf der Geschichte nach Europa kamen und nicht nur in politischer sondern auch kultureller Hinsicht maßgeblich die Entwicklung Europas mitbestimmten. Dass dieses Thema von großer Aktualität ist und Anlass zu vielen interessanten Diskussionen bietet, war uns schon im Vorfeld bewusst und bestätigte sich in den Gesprächen mit den Jugendlichen, Dozenten und Betreuern aus Frankreich und Spanien.

In den Workshops am Nachmittag wurde das Thema der drei Religionen wiederaufgenommen und in verschiedenen künstlerischen Bereichen umgesetzt. So lernten wir die Arbeit des Steinmetzen und das Bronzegießen sowie arabische Kalligraphie kennen. Ebenso versuchten wir uns erfolgreich in den Bereichen Theater, mittelalterlicher Gesang und Journalismus. Jede teilnehmende Schülergruppe stellte ihr Land vor und beteiligte sich an der Zubereitung eines trinationalen Treffens. Höhepunkt war ein mittelalterliche Bankett, bei der die Schüler die Arbeiten ihrer Workshops zeigten.

Im Verlauf des Treffens lernten wir junge Leute kennen, die genau wie wir neugierig auf Europa sind und es nicht nur als abstrakte politische und wirtschaftliche Macht verstehen sondern mit Leben erfüllen wollen. Sie sind unsere Freunde geworden, mit denen wir in Kontakt bleiben werden und uns möglichst bald wieder treffen wollen.









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