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3. Tag

Am Dienstag dem 23.09.03 stand ein toller Terminplan auf der Tagesordnung. Der Ablauf besagte:

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Besuch des Brandenburghauses

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Besichtigung des Schlachtfeldes von Waterloo

Am Brandenburghaus angekommen empfing uns Anke Krüger, die stellvertretende Leiterin, mit Getränken. Sie erklärte uns die Entstehung und die Notwendigkeit einer Landesvertretung in der EU.

Die Landesvertretung Brandenburg entstand nach der Wiedervereinigung im Jahre 1990. Solche Institutionen wollen ihre Interessen europaweit vermitteln. Als erstes Bundesland war Hamburg in der EU vertreten. 7/3 aller deutschen Gesetze wurden in Brüssel verfasst. Seit dem Maastricher Vertag dürfen auch Regionen, wie Brandenburg, in der EU vertreten sein. Es arbeiten im Brandenburghaus 10 Mitarbeiter aus allen Ministerien. Sie haben die Aufgabe Ergebnisse von Gipfeltreffen, Parlaments- und Kommissionssitzungen und anderen europäischen Tagungen nach Brandenburg zu senden. Außerdem stellen sie die Verbindung zwischen brandenburgischen Europaabgeordneten und in Brüssel tätigen Brandenburgern dar. Außerdem sind sie der Ansprechpartner für brandenburgische Einrichtungen zur Kontaktvermittlung nach Europa. An oberster Stelle im Brandenburghaus, steht Barbara Richstein, die Ministerin der Justiz und für Europaangelegenheiten.

Nach einer kurzen Diskussionsrunde verabschiedeten wir uns von Frau Krüger und fuhren weiter nach Waterloo.

 

 

In Waterloo angekommen mussten wir uns erstmal körperlich stärken um auch geistig wieder fit zu sein.

Um erstmal einen Überblick zu bekommen, was Waterloo für ein Schlachtfeld war, sahen wir uns alle einen kurzen Film über den Ablauf der Schlacht an. Danach erklommen wir die 225 Stufen bis hinauf zum Löwenhugel, welcher ein Denkmal des Ereignisses darstellt.

Die Geschichte Waterloos begann Ende des 18. Jahrhunderts in Frankreich. Der damalige Herrscher war Napoleon. Er strebte die Alleinherrschaft in Europa an, und zog somit gegen die Großmachte wie z. B. Preußen (hat sich ergeben) und Russland, in den Krieg. Nach vielen erfolgreichen Schlachten musste er schwere Niederlagen, durch seine angeschlagene Armee, in Kauf nehmen (6. April 1814). Nach gezwungener Kapitulation bekam er die Herrschaft über die Insel Elba (wurde gefangen genommen) Ludwig XVIII. besiegte den Thron.

Napoleon entfloh jedoch am 1. Marz 1815 von dieser und zog am 20. März kampflos mit 1000 Mannschaften in Paris ein. Diese überraschende Rückkehr Napoleons erreichte den Wiener Kongress. Er beschloss das die vier Mächte (England, Preußen, Österreich und Russland) je 150.000 Männer schicken sollen um Napoleon abzusetzen. Die Britten waren im Norden Belgiens stationiert, die Preußen im Osten. Napoleon schickte schon am 15. Juni 120.000 Männer über die belgische Grenze in Richtung Charleroi. Er teilte seine Armee am 16. Juni in zwei Teile, der eine geführt von Marschall Ney und der andere von ihm selbst. In Ligny errang Napoleon gegen die Preußen seinen letzten Sieg. Marschall Ney wurde in Qzatre-Bras durch die Britten aufgehalten. Die entscheidenden Kämpfe waren am 18. Juni 1815. Und durch diesen Krieg wurde Waterloo ein bedeutender und weltberühmter Kriegsschauplatz.

Im Hotel angekommen bekamen wir Zeit ,die wir selber gestallten durften.









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