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So erleben wir Europa…….

10 Tage zu Gast bei unseren Freunden

Nachdem wir uns einige Wochen an das normale Schulleben gewöhnt hatten, gehörte für 18 Jugendliche der Herder – und Bredow -Europaschule Oberschule der Stadt Königs Wusterhausen der Besuch in der Stadt Pushkin zu einem Höhepunkt in unserem schulischen Leben: wir waren 10 Tage in Russland bei unseren Freunden, die bereits im April diesen Jahres unsere Gäste waren.

Pushkin ist ein wunderschöner Ort, etwa 30 km entfernt von Sankt-Petersburg.
In diesem Ort lebte und lernte der junge Alexander Pushkin, der ein berühmter Schriftsteller geworden ist.
Hier in Pushkin befindet sich auch das weltberühmte, legendäre Bernsteinzimmer, das uns unheimlich beeindruckt hat.

Um es kurz zu schildern, wir haben sehr viel gesehen und erlebt, unsere Tagebücher sind voll mit interessanten Informationen.

Wir waren auch zu Gast im Unterricht bei unseren russischen Gastgebern. Hier konnten wir viele Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten entdecken. Die älteren Schüler tragen Anzüge, Hemd und Krawatte, die Schülerinnen Kostüme oder Hosenanzüge. Im Unterricht wird auch schon einmal das Handy benutzt. Fast jeder besitzt eins. Die Disziplin war manchmal gut, manchmal weniger gut.

Die Klassen bei den älteren Schülern sind sehr klein, in mancher Gruppe lernten nur 8 Schüler. Das fanden wir besser als bei uns.
Das Wochenende verlebte jeder Teilnehmer von uns in seiner Gastfamilie, uns wurde wiederum sehr viel geboten.
Einige von uns unternahmen nachts eine Bootsfahrt auf der Newa. Es war ja ganz schön kalt, dafür aber unvergesslich, die Brücken beim Aufgehen zu beobachten oder aber die Wasserfontänen mit der Wasserorgel zu erleben. Es war unbeschreiblich schön.

Andere besuchten das weltbekannte Mariinski- Theater , um dort „Schwanensee“ zu sehen.

Wir haben auch viel über die Geschichte der Stadt erfahren, wir wissen jetzt, dass diese Stadt von 1941 bis 1944 von den Faschisten eingekesselt wurde und dass die Bevölkerung etwa 900 Tage unter den furchtbarsten Bedingungen leben musste. Es starben etwa 470 000 Menschen. Wir waren auf dem Gedenkfriedhof, auf dem die Toten bestattet wurden.
Das hat uns tief ergriffen. Hier haben wir verstanden, dass es so etwas nie wieder geben darf.

Wir bedanken uns hiermit nochmals bei allen, die uns diese Reise ermöglicht haben.
Das sind unsere Eltern, aber auch beide Frau Müllers sowie Frau Blum , die diese Reise organisiert haben und uns bei Sprachpro-blemen immer behilflich waren und für uns gedolmetscht haben.
Wir danken auch der Stadtverwaltung, die unsere Flugreise erneut finanziell unterstützte.

i. A. aller Teilnehmer
Alexandra Knoll und Maria Kolbas

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